Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Kolping spendet 1 000 Euro für Orgel

Wörth. Bei der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Wörth überreichte der scheidende Vorsitzende Josef Schütz (Mitte) einen Scheck über 1 000 Euro an den Orgelbauverein Wörth. Vorsitzender Heinz Hohmeier (links) nahm die Spende dankend an und auch Pfarrer Johann Baier würdigte den Beitrag zum Bau einer neuen Orgel.

Die Kolpingsfamilie ist finanziell gut gestellt und berät derzeit über weitere Spenden, unter anderem an die Nepalhilfe, die derzeit zur Unterstützung der dortigen Erdbebenopfer anläuft. (Foto: Nopper)

Donau Post | Donau-Post | 30.04.2015

Franz Sagmeister neuer Kolping-Vorsitzender

Josef Schütz nach sechs „kommissarischen“ Jahren abgelöst – Erstmals Frau als Vize

„Bewährtes fortsetzen, ein bisschen Neues probieren“ – das plant der neue Vorsitzende Franz Sagmeister (2.  von rechts). Mit Traudl Eigenstetter ist erstmals eine Frau in die engere Vorstandschaft gewählt worden. Der neue Bezirkspräses Diakon Thomas Steffel freute sich über die gelungene Wahl. (Foto: Nopper)

Wörth. Die Kolpingsfamilie hat ihren Generationswechsel vollzogen: Am Dienstagabend wählte man Franz Sagmeister zum neuen Vorsitzenden, nachdem Josef Schütz zwei Amtszeiten „ausgeholfen“ hatte. In den kommenden drei Jahren wird mit Traudl Eigenstetter erstmals eine Frau als Stellvertreterin im Vorstand sitzen, auf ausdrücklichen Wunsch Sagmeisters. Franz Hebauer wurde als männlicher Stellvertreter gewählt.

Pfarrer Johann Baier dankte nach der Wahl sowohl Sagmeister als auch Schütz für deren Engagement. Schütz sei es zu verdanken, dass es Kolping in Wörth überhaupt noch gebe. Sagmeister wiederum verdiene die geduldige Unterstützung der Kolpingsfamilie bei seinen Bemühungen, frischen Wind in den Verein zu bringen. Um neuen Nachwuchs zu gewinnen, regte der geistliche Ortspräses gleich an, einen Übergang von der Landjugend zur Kolpingsfamilie zu schaffen; „irgendwann ist man schließlich zu alt für die Landjugend.“ Beide Vereine stehen rechtlich gesehen unter dem Dach der Kirche.

„Beruflich nicht mehr so eingespannt“

Franz Sagmeister gehört der Vorstandschaft schon längere Zeit an; zuletzt fungierte er als Kassenprüfer. Die letzten 18 Jahre arbeitete er als Personalchef bei der Post in Straubing, bis er vergangenes Jahr in Altersteilzeit ging. Damit sei er „beruflich nicht mehr so eingespannt“ und könne sich nun dem Verein widmen. Er bat sich vor der Wahl aus, je einen weiblichen und einen männlichen Stellvertreter zu haben und kündigte auch sonst „ein bisschen Neues“ an, ohne jedoch konkret zu werden. Bewährtes werde er fortführen.

Bezirkspräses Thomas Steffel stellte sich vor

Der Versammlung im Gasthof Butz wohnte auch der neue Bezirkspräses Diakon Thomas Steffel bei. Dieser hatte im abgelaufenen Jahr Siegfried Schweiger „beerbt“ und stellte bei der Gelegenheit sich und seine Arbeitsschwerpunkte vor. Vor allem bei der Aufnahme von Flüchtlingen, sogenannten „unbegleiteten Minderjährigen“, könne Kolping helfen.

Sowohl die vorhandenen Unterkünfte als auch das pädagogisch begleitete Freizeitprogramm seien bestens geeignet, konkrete Not zu lindern, aber auch der einheimischen Jugend zu helfen, Gastfreundschaft zu üben und Berührungsängste abzubauen. Die hier gesammelten Erfahrungen wolle man mit der Gesellschaft teilen – insbesondere, welche rechtliche Hindernisse für Integration der Gesetzgeber abbauen solle.

Theatergruppe ist ein Aktivposten

Als aktivste Gruppierung innerhalb der Wörther Kolpingsfamilie erwies sich abermals die Theatergruppe, deren Jahresbericht ein halbes Dutzend Inszenierungen und etliche Auftritte bei örtlichen und auswärtigen Kulturveranstaltungen umfasste. Teils seien bis zu 30 Mitglieder auf und hinter der Bühne tätig gewesen. Praktisch alle Aufführungen waren ausverkauft; allein für das Weihnachtstheater im Schifferl-Saal seien über 800 Karten verkauft worden. Eine neue Beleuchtung für das vereinseigene Theater habe man so „zu 100 Prozent aus Eintrittsgeldern bezahlt“, berichtete Johann Eigenstetter. Eben seien die Proben für ein neues Stück angelaufen, das im Juni zum zehnjährigen Jubiläum von „Kultur in Wörth“ aufgeführt werden soll. Daneben feiert man heuer selbst das 40-jährige Bestehen der Gruppe.

„Danke, dass ihr mich ausgehalten habt“

„Dies ist meine letzter Bericht, so glaube ich“, hatte Josef Schütz seinen Rechenschaftsbericht begonnen. Auf die jährliche Altpapiersammlung, die Nikolausaktion und den Fatimarosenkranz ging er nur kurz ein; die Aktionen seien wichtige Einnahmequellen für den Verein und jedem Helfer und Teilnehmer sprach er seinen Dank dafür aus. Vor allem aber zeigte er sich erleichtert, dass der Verein endlich die „Zeit der Inzucht“ hinter sich lassen könne, in der sich immer dieselben Leute in der Vorstandschaft abgewechselt hätten. Insbesondere Kassier Josef Baumgartner und Schriftführer Walter Seppenhauser hätten dabei stets tadellose Arbeit geleistet. „Ohne euch wäre es nicht gegangen. Danke, dass ihr mich ausgehalten habt.“ Zu Beginn der Veranstaltung war für die verstorbenen Mitglieder Josef Hebauer und Johann Fellinghauer gebetet worden. Schriftführer Seppenhauser berichtete, dass trotz der Todesfälle die Mitgliederzahl gleichbleibend 135 betrage. Kassier Baumgartner meldete einen „zufriedenstellend hohen“ Kassenbestand, der vielfältige Möglichkeiten biete. (Siehe gesonderter Bericht)

Die neue Vorstandschaft

Vorsitzender: Franz Sagmeister; Stellvertreter: Traudl Eigenstetter und Franz Hebauer; Schriftführer: Walter Seppenhauser; Kassier: Josef Baumgartner; Beisitzer: Bärbel Stadler, Anna Schötz, Gerhard Hebauer, Fanny Raith, Julia Rösch, Andreas Hammerschmidt und Monika Rothemund; Kassenprüfer: Karl Seppenhauser, Franz Kurz; Bannerträger: Franz Hebauer; stellvertretende Bannerträger: Andreas Hammerschmidt und Lukas Ostermeier.


Kolpingsfamilie unternahm Tour ins Nationalparkzentrum

Wörth. Die Kolpingsfamilie unternahm am vergangenen Wochenende eine Bayerwaldtour ins Nationalparkzentrum Lusen. Die von Josef Baumgartner organisierte Fahrt führte die Teilnehmer zunächst ins Hans-Eisenmann-Haus zu einer großen Dauerausstellung, welche interessante Informationen bot. Dort ist auch ein Lesesaal vorhanden.

Weitere Programmpunkte waren der 1300 Meter lange Baumwipfelpfad und der 44 Meter hohe Baumturm mit Aussichtsplattform. Nach dem Mittagessen folgte eine ausgedehnte Wanderung ins weitläufige Tier-Freigelände.

Der erlebnisreiche Tag fand nach einer Kaffepause seinen Abschluss. (Foto: privat)


Johannisfeuer der KLJB und der Kolpingsfamilie leuchtete in die Nacht hinein

c3b643cb-3735-4b98-963d-fc95e89ea67b!

Wörth. (hs) Am Sonntag, dem Tag der kürzesten Nacht im Jahr, veranstaltete die Kolpingsfamilie erstmals gemeinsam mit der KLJB auf dem Herrnberg, nahe der Pestkapelle, die traditionelle Johannifeier. Das Warten auf das eigentliche Sonnwendfeuer hat sich gelohnt, Familien mit Kindern und viele Besucher hatten sich schon frühzeitig eingefunden, um gemeinsam diese Abendstunden im Freien zu genießen. Das Wetter spielte mit, für die musikalische Stimmung sorgten die „Gschwellbachtaler Musikanten“ mit ihrem Bandleader Manfred Feldmann. Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens vorgesorgt. Dafür zeichneten erstmals die Mitglieder der KLJB verantwortlich, die für die Bewirtung der gut besuchten Veranstaltung schon einen bemerkenswert guten Einstand hatten. Für den Aufbau der Feuerstelle und die Organisation der Getränke und leckeren Grillspezialitäten sorgte die Kolpingsfamilie. Zu den Besuchern zählten auch Pfarrer i. R. Lorenz Schnitt und Gemeindereferentin Maria Handwerker. Schon vor der einbrechenden Dunkelheit entzündete Pfarrer Johann Baier das besonders von den vielen Kindern erwartete Johannifeuer. Nach den Fürbitten und Gebeten ging man zum unterhaltsamen Teil der Veranstaltung über. Für die feuergerechte Ordnung sorgte eine Abordnung der FFW Wörth unter der Leitung von Ralf Amann. – Unsere Bilder: Pfarrer Johann Baier segnete das Feuer. – Die „Gschwellbachtaler Musikanten“ sorgten für Stimmung. (Fotos: Seppenhauser)

5801e06f-e751-4e58-88c9-ae9c277bc363!

„Adolph Kolping zeigt uns den Weg“

c3e8926d-7e53-46f3-835f-eb87ec93ce88!

Wörth. (hs) Die Kolpingsfamilie hat sich im Rahmen des Katholikentags am Gottesdienst aller Kolpingsfamilien im Bistum Regensburg und bundesweit beteiligt. Unter dem Motto „Gerufen und berufen – Mit Adolph Kolping auf dem Weg des Glaubens“ kamen viele Kolpingssöhne und Kolpingsschwestern am Samstagabend in die Niedermünsterkirche, um eine Eucharistiefeier mit Bundespräses Josef Holtkotte aus Köln zu feiern. Beeindruckend war der Einmarsch der vielen Bannerträger. Wegen Überfüllung konnten viele Besucher den festlichen Gottesdienst nur außerhalb des Gotteshauses mitfeiern. Die musikalische Gestaltung übernahm in herausragenderweise der Teenie-Chor „Schirmitz“. In seiner Predigt stellte der Bundespräses Adolph Kolping als Brückenbauer in den Mittelpunkt. „Adolph Kolping zeigt uns den Weg, er ist an unserer Seite. Auch wir alle können Brücken bauen. Gehen wir mit ihm, dann bleibt unser Glaubensweg in allem Suchen und Fragen lebensbejahend und lebendig.“ Und weiter: „Adolph Kolping hat zusammengeführt und unterstützt, Mauern beseitigt, Brücken gebaut.“ Mit dem Abschlusslied „Es gibt viele Fragen in dieser Zeit – Wir sind Kolping, Menschen dieser Welt und sehen, was wirklich zählt“, endete der eindrucksvolle Gottesdienst. Im Anschluss fand im Kolpingssaal eine Begegnung aller Kolpingsfamilien mit Bundespräses Josef Holtkotte statt. (Foto: Seppenhauser)

Aktuelle Seite: Home Kirchliche Vereine Kolping Aktuelles