Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Zum 174. mal pilgern die Wörther am 08.05.2016 nach Pilgramsberg.

Wegen Renovierungsarbeiten in der Wallfahrtskirche wir der Gottesdienst um 9.15 Uhr gemeinsam mit den Hofdorfer Pilgern vor der Wallfahrtskirche gefeiert.

Weggang am Petersplatz Wörth  um 04.00 Uhr.

Die Firma Piendl sorgt wieder für einen Bustransport

(Abfahrt: Haltestelle Reiger um 08.00 Uhr)

Auf mehrfachen Wunsch der Pilger erfolgt die Busrückfahrt gegen 11.00 Uhr, um eine kurze Einkehr zu ermöglichen.

Um 07.00 Uhr trifft die Pilgergruppe voraussichtlich wieder  in Wiesenfelden ein, auch dort kann man sich jederzeit den Wallfahrern anschließen.


„Brauchen Menschen, die mit offenem Herzen Gutes tun“

Wörth. (mas) Am Sonntag durften 22 Drittklässler aus der Pfarrei Wörth zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten. Neun Mädchen und 13 Buben feierten ihre Heilige Erstkommunion. Die Kinder versammelten sich im Pfarrheim und wurden dort von Pfarrer Johann Baier und Pfarrer Lorenz Schnitt zum feierlichen Kirchenzug abgeholt. In der voll besetzten Pfarrkirche sorgten der Wörther Kirchenchor und ein Orchester für die musikalische Umrahmung. Pfarrer Baier hatte für die Kinder ein Stethoskop mitgebracht. Damit wollte er verdeutlichen, dass Gott sein Ohr am Herzen der Menschen habe. „Er hat ein Herz für uns, er kümmert sich um alle Menschen. Und wir brauchen Menschen, die mit offenem Herzen Gutes tun. Gott ist für uns Mensch geworden und hat uns seine bedingungslose Liebe durch seinen Tod am Kreuz bewiesen“, so Baier.

Bei der Gabenbereitung brachten Kinder unter anderem Brot und Wein zum Altar. „Damit haben wir ein Symbol für Gottes Liebe mitten am Altar. Wir sind eine Herzensangelegenheit für Gott.“ Stolz waren die Kommunionkinder, als sie mit ihren Kerzen in den Altarraum durften und diese an der Osterkerze entzündeten. Für die Kinder war natürlich der Empfang der Heiligen Erstkommunion ein ganz besonderes Erlebnis. Pfarrer Baier bedankte sich vor allem bei Gemeindereferentin Maria Handwerker, die einen erheblichen Anteil zur Kommunionvorbereitung beigetragen hat. Den Tischmüttern überreichte Pfarrer Baier eine Rose als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit. Am Nachmittag kamen alle Kommunionkinder samt ihrer Eltern und Verwandten nochmals in der Kirche zu einer gemeinsamen Dankandacht zusammen. Danach fanden in den verschiedenen Häusern die Feierlichkeiten anlässlich des bedeutenden Tages für die Kinder statt. (Foto: Schmautz)


Beständige Gemeinschaften

Ehejubilare geben der Gesellschaft ein Beispiel

Die Ehejubilare verbrachten einen gemütlichen Nachmittag mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und mit Pfarrer Johann Baier (rechts).

Wörth. Die gemeinsame Feier des Ehejubiläums ist in der Pfarrgemeinde zu einer lieben Tradition geworden. Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Baur konnte am Samstag im ansprechend dekorierten Saal des Pfarrheims 22 Ehepaare, die in diesem Jahr 25, 40, 50 und mehr Jahre miteinander verheiratet sind, willkommen heißen. Er verwies zudem kurz auf die Pfarrfahrt im kommenden Jahr nach Irland. Die Nachfrage sei so hoch, dass noch weitere Plätze nachgeordert würden.

Pfarrer Johann Baier brachte mit herzlichen Glückwünschen seine Freude über die Anwesenheit der Jubelpaare zum Ausdruck. Das am längsten verheiratete anwesende Paar könne auf 63 gemeinsame Jahre zurückblicken. „Ich finde es schön und wichtig, unserer Gesellschaft zu zeigen, dass eine Ehe über all die Jahre gelingen und Bestand haben kann“, betonte der Seelsorger mit einem Zitat von Robert Lembke: „Vor der Hochzeit sollte man beide Augen offen haben. Nachher ist es ratsam, eins zuzudrücken.“ Die Anwesenden hätten mit wachen Augen und einem offenen Herzen ihren Mann oder ihre Frau für das Leben gefunden. Dass man in einer Ehe dann und wann auch ein Auge zudrücken muss, Geduld und Nachsicht brauche und manchmal auch vergeben müsse, weil keiner alles nur recht machen könne, das wisse jeder aus seiner eigenen Erfahrung. „Und es geht offensichtlich, wenn die Liebe, die sich in den Jahren sicher auch verändert hat, da ist. Sie sind der Beweis dafür“, so der Stadtpfarrer.

Mit lustigen Versen und besinnlichen Texten führte Anna Schötz, die in diesem Jahr selber auf 45 Ehejahre zurückblicken darf, durchs Programm. Ihr Ehemann Herbert Schötz erheiterte das Publikum zwischendurch mit einigen gekonnt pointierten Witzen. Gerda Raith, Christine Müller, Brigitte Neumeier, Monika Foerster und Sylvia Schöberl vom PGR und Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Baur hatten mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Torten sowie herzhaften Häppchen für Gaumenfreuden gesorgt. Auch das unterhaltsame Gespräch kam an diesem Nachmittag nicht zu kurz.

Den Abschluss des Tages bildete ein Dankgottesdienst mit Pfarrer Johann Baier in der Stadtpfarrkirche. „Dass Ihnen noch viele gemeinsame Jahre in Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Frieden geschenkt sein mögen, das ist mein Wunsch und mein Gebet“, so der Geistliche, der den Jubelpaaren die Erneuerung des Ehesegens zusprach. Der Pfarrgemeinderat überreichte jedem Jubelpaar zudem ein süßes Präsent.


Hans Bornschlegl erhielt silberne Mesner-Nadel

Ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrei geehrt – Vielfältige Aufgaben bewältigt

 
Die für ihre Verdienste Geehrten mit Gemeindereferentin Maria Handwerker links, Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt, 5. von links, und Pfarrer Johann Baier, rechts. Die speziell für Mesnerdienste Ausgezeichneten, darunter Hans Bornschlegl, 3. von rechts, mit PGR-Sprecher Wolfgang Baur, links und Pfarrer Baier, rechts. (Fotos: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Am Samstag fand im Pfarrheim der Abend für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrgemeinde Wörth statt. Vorausgegangen war ein Gottesdienst mit Pfarrer Johann Baier und Pfarrer i. R. Lorenz Schnitt.

Eingeleitet wurde der festliche Abend mit dem Lied „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ vom Kirchenchor unter Leitung von Daniela Schneider. Etwa 90 ehrenamtliche Mitarbeiter konnte PGR-Sprecher Wolfgang Baur begrüßen: „Durch ihr Engagement haben Sie aktiv am Aufbau der Pfarrgemeinde Wörth mitgewirkt.“

Verdienste gewürdigt

Gemeindereferentin Maria Handwerker betonte in ihrer Ansprache: „Jeder Ehrenamtliche, der in irgendeiner Weise in der Pfarrei eine Aufgabe übernommen hat, hat seine kostbare Zeit für einen wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt und dafür gebührt jedem von Ihnen eine große Anerkennung.“ Anschließend zeigte sie die Vielfalt der Aufgaben der Pfarrei und die sehr zahlreichen Aktivitäten auf, die von den Hauptamt- und Ehrenamtlichen geleistet wurden. Ohne dieses Engagement gebe es keine lebendige Pfarrgemeinde. Maria Handwerker bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gremien.

In seiner Laudatio für die ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitglieder betonte Pfarrer Johann Baier: „Der Pfarrgemeinderat ist eine ganz wichtige und wesentliche Säule in unserer Pfarrgemeinde. Er ist wie ein Bindeglied zwischen Pfarrer und Pfarrgemeinde. Die verschiedenen Mitglieder bringen als gewählte Vertreter die Anliegen der Menschen der Pfarrei und das was sie bewegt mit in die Sitzungen und geben umgekehrt die besprochenen Impulse in die Pfarrei hinaus.“ Anfang dieses Jahres wurde ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Bei der Wahl sind neue Gesichter hinzugekommen, andere sind ausgeschieden. Diese waren: Lisa Pschorn drei Jahre, Kreszenz Heitzer vier Jahre, Ilse Gerstlberger acht Jahre, Marianne Kramer 20 Jahre (älterstes PGR-Mitglied) und Ursula Eicher zwölf Jahre.

Die Ehrung heute bedeute, so der Pfarrer allerdings nur eine Verabschiedung. Die Betreffenden seien jederzeit eingeladen, in irgendeiner Weise weiterhin in der Pfarrei mitzuarbeiten. Dank galt auch den Sprechern des PGR der letzten Wahlperiode, Josef Forster und Marille Apfelbeck für die Ideen, das offene Miteinander und für die stete Unterstützung. Der Dienst des Mesners sei wichtig und unersetzlich. Er sei Kontaktperson für die Gemeinde, Verbindungsglied zwischen Gemeindemitgliedern und dem Pfarrer. Heinz Hohmeier ist seit dem Jahr 1999 als Mesner in der Stadtpfarrkirche tätig. Hans Bornschlegl ist seit seiner Ministrantenzeit offiziell Mesner. Er erhielt als offizielle Ehrung der Diözese Regensburg für 30 Jahre Mesnerdienst die Bischofsurkunde und die silberne Mesner-Anstecknadel. Erika Meilinger ist mittlerweile 15 Jahre Mesnerin in der Schlosskirche und im Seniorenheim. Seit eineinhalb Jahren steht Kornelia Baumgartner ihr im Aushilfsdienst zur Seite. Seit die Mallersdorfer Schwestern im Dezember 1996 vom Krankenhaus abgezogen wurden, versieht Josef Schweiger in der Hauskapelle des Kreisklinikums und in der Hohe-Rain-Kapelle den Mesnerdienst.

In der Pfarrei wurde 2002 der Krankenhausbesuchsdienst unter Gemeindereferent Eichinger ins Leben gerufen. Der Dienst an den Kranken gehört von Anfang an zu den ureigensten Aufgaben der Kirche. Diese Aufgabe haben folgende Damen übernommen und sind vom Dienst der Krankenhausbesuchsdienst ausgeschieden. Theresia Audinger 15 Jahre und Elisabeth Lanzl fünf Jahre, Rosemarie Lisius drei Jahre, Hildegard Wiest ist zwölf Jahre mit dabei. Ursula Bauer, die Leiterin des Krankenhausbesuchsdiensts, wird sich dem Besuchsdienst des Krankenhausfördervereins anschließen. Ihm gehören drei Wörther an, die die Patienten aus der Pfarrgemeinde besuchen werden. Zudem ist Diakon Anton Laufer jede Woche als Krankenhausseelsorger tätig.

Verabschiedet wurde Gertraud Raczkowski, die eine Hilfe im Eine-Welt-Laden war. Sechs Jahre haben sich Anneliese und Hermann Schebler um die Gartenpflege rund um den Pfarrhof gekümmert. Weiterführen wollen dies im Pfarrhaus- und Pfarrheimgarten Lothar Schaller, Heinz Hohmeier, Wolfgang Baur und Rudi Baumgartner.

Die Pfarrei vorangebracht

Jeder Geehrte und jedes Mitglied der kirchlichen Verbände, Gremien und Gruppen sowie Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt habe ein Stück weit Kirche und die Pfarrei bewegt, hob der Priester hervor und würdigte auch das Engagement von Kirchenpfleger Ekkehard Hollschwandner und von den Mitgliedern der Filiale St. Jakob in Kiefenholz - mit Kirchenpfleger Johann Peutl. Daniela Schneider am Klavier und der Kirchenchor beendeten den offiziellen Teil mit dem Schlusslied „Wer glaubt ist nicht allein.“


Wenn Menschen Zuflucht suchen

Der Migrationshintergrund war das Thema der Dekanatskonferenz

 
Die Priester und hauptamtlichen Mitarbeiter des Dekanats Donaustauf nach der Vesper in der Stadtpfarrkirche. (Foto: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Am Mittwoch trafen sich Priester und hauptamtliche Mitarbeiter des Dekanates Donaustauf zu ihrer ersten Dekanatskonferenz nach der Sommerpause in der Pfarrei Wörth. Das Treffen wurde mit einer gesungenen Vesper in der Stadtpfarrkirche eröffnet, wo Pfarrer Johann Baier die Gäste begrüßte und Dekanatskirchenmusikerin Eva-Maria Leeb den Gesang an der Orgel begleitete.

Die Zusammenkunft wurde im Pfarrheim fortgesetzt. Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit Sprecher Wolfgang Baur kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gäste. Auf dem Programm der Konferenz stand das Thema „Menschen mit Migrationshintergrund in Stadt und Landkreis Regensburg“. Als Referentin konnte Diplompädagogin Veronika Zimmerer von der Migranten- und Asylberatung des Caritas-Verbandes Regensburg gewonnen werden. Nicht nur in Wörth, auch in den umliegenden Gemeinden und Pfarreien wohnen immer mehr Menschen, die aus anderen Ländern der EU zu uns kommen, vor allem aus Bulgarien und Rumänien. Als EU-Bürger hätten sie das Recht, sich hier niederzulassen. Meist finden sie auch sehr schnell eine Arbeit.

Die Caritas unterstützt sie bei Behördengängen, bei der Arbeits- und Wohnungssuche, berät und begleitet in Aufenthalts-, Schul- und Ausbildungsfragen und in familiären Angelegenheiten. Kriege und menschenrechtsverachtende Unrechtsregime, Naturkatastrophen und Hungersnöte zwingen außerdem Menschen weltweit dazu, ihre Heimat zu verlassen und in andere Länder, meist Nachbarstaaten zu fliehen. Auch in Deutschland suchen Menschen Zuflucht. Um hier ein Bleiberecht zu erhalten, müssen Flüchtlinge Asyl beantragen und in einem komplizierten Verfahren beweisen, dass sie schutzbedürftig sind.

All diese Menschen sind Teil der Pfarrgemeinden. Deren Kinder besuchen die Kindergärten und Schulen. Erörtert wurden Fragen wie: Was treibt die Menschen zu uns ? Wie ist ihre Wohn- und Arbeitssituation ? Wie können sie sprachlich und kulturell Fuß fassen ? Worin besteht die Aufgabe der Caritas ? Was können die Pfarrgemeinden leisten ?

Die Caritas bietet Rat und Hilfe an. Ihr Dienst hilft Menschen mit Migrationshintergrund, sich im Alltag in einem fremden Land zurechtzufinden und bestärkt sie in ihren Fähigkeiten und Kompetenzen, damit sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können. Statt in einem fremden Nebeneinander zu verharren oder gar auszugrenzen, will die Pfarrgemeinde Ort der Integration sein. Aus ihrem Selbstverständnis heraus bietet sie Aufnahme und Heimat, lässt Verschiedenheit zu und ermöglicht Formen des Miteinanders. Sie bietet einen Erfahrungsraum, in dem nicht Grenzen gezogen werden zwischen Einheimischen und Fremden und in dem das solidarische Zusammenleben zum Gewinn aller Beteiligten wird. „ Vom Verstehen zum Miteinander“ sollte das Ziel sein.

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