Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Jahresausflug des Frauenbundes führte nach Augsburg

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Wörth. (hs) Die Mitglieder und Gäste des Frauenbundes unternahmen am Dienstag bei idealem Wetter einen eintägigen Ausflug in die Fuggerstadt Augsburg. Die zweitälteste Stadt Deutschlands und drittgrößte Stadt in Bayern mit 280 000 Einwohnern war eine Reise wert. Die in zwei aufgeteilten Gruppen durchgeführte Stadtführung war ein echtes Erlebnis.

Unter sachkundiger Führung durfte eine Gruppe die Sehenswürdigkeiten der „Fuggerei - die älteste Sozialsiedlung der Welt“ besuchen. Die Fuggerei stiftete Jakob Fugger der Reiche 1521 als Wohnsiedlung für bedürftige Bürger Augsburgs. Einmalig ist aber nicht nur das Alter, sondern auch die Kontinuität der Fuggerei. Bis heute wird die Sozialsiedlung nur durch die Stiftung finanziert. Der prominenteste Bewohner der Fuggerei war Maurermeister Franz Mozart, der Urgroßvater des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.

Die zweite Gruppe mit Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt unternahm eine Führung in die reich an Geschichte verbundene Altstadt Augsburgs. Die Besichtigung der Evangelisch-Lutherischen St. Anna Kirche mit der berühmten Fuggerorgel und der eindrucksvollen Grabstätte der Familie Fugger, der Besuch des Goldenen Saals im Rathaus und weiteren bedeutenden Gebäuden der Stadt erinnerten an die Blütezeiten der ehemaligen freien Reichsstadt Augsburg.

Nach einer Einkehr im Ratskeller führte die Reise am Nachmittag in die Stadt Rain am Lech mit einem mehrstündigen Aufenthalt im Erlebnis-Blumenpark Dehner.

Das große Gartenparadies war für die Blumenfreunde mit der Hauptattraktion, dem japanischen Landschaftsgarten mit Großbonsais, Teichen, Wassertreppen und Bogenbrücken, ein weiterer Höhepunkt der Reise. (Foto: Seppenhauser)


„Adolph Kolping zeigt uns den Weg“

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Wörth. (hs) Die Kolpingsfamilie hat sich im Rahmen des Katholikentags am Gottesdienst aller Kolpingsfamilien im Bistum Regensburg und bundesweit beteiligt. Unter dem Motto „Gerufen und berufen – Mit Adolph Kolping auf dem Weg des Glaubens“ kamen viele Kolpingssöhne und Kolpingsschwestern am Samstagabend in die Niedermünsterkirche, um eine Eucharistiefeier mit Bundespräses Josef Holtkotte aus Köln zu feiern. Beeindruckend war der Einmarsch der vielen Bannerträger. Wegen Überfüllung konnten viele Besucher den festlichen Gottesdienst nur außerhalb des Gotteshauses mitfeiern. Die musikalische Gestaltung übernahm in herausragenderweise der Teenie-Chor „Schirmitz“. In seiner Predigt stellte der Bundespräses Adolph Kolping als Brückenbauer in den Mittelpunkt. „Adolph Kolping zeigt uns den Weg, er ist an unserer Seite. Auch wir alle können Brücken bauen. Gehen wir mit ihm, dann bleibt unser Glaubensweg in allem Suchen und Fragen lebensbejahend und lebendig.“ Und weiter: „Adolph Kolping hat zusammengeführt und unterstützt, Mauern beseitigt, Brücken gebaut.“ Mit dem Abschlusslied „Es gibt viele Fragen in dieser Zeit – Wir sind Kolping, Menschen dieser Welt und sehen, was wirklich zählt“, endete der eindrucksvolle Gottesdienst. Im Anschluss fand im Kolpingssaal eine Begegnung aller Kolpingsfamilien mit Bundespräses Josef Holtkotte statt. (Foto: Seppenhauser)


Bischof weilte am Stand der Pfarrgemeinde

Hoher geistlicher Würdenträger kündigte bei Katholikentag baldigen Besuch in Wörth an

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Große Freude herrschte beim Stand der Wörther Pfarrei über den Besuch von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer.

Wörth. (hs) Viele Helfer, Gläubige und Besucher der Pfarreien Wörth, Wiesent und Umgebung konnten bereits am Mittwochabend bei der großen Eröffnungsveranstaltung um 18 Uhr am Südportal des Doms St. Peter und dem anschließenden Abend der „Begegnung der Regionen“ zahlreiche Eindrücke von der großartigen Veranstaltung in der Bischofsstadt Regensburg gewinnen.

Trotz widriger Witterungsverhältnisse fanden sich bereits jede Menge Gäste zur Eröffnung des 99. Katholikentags am Domplatz ein. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier lud Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Besucher und Gäste zum Abend der „Begegnung der Regionen“ in der Regensburger Altstadt ein. Tausende von Besuchern strömten zu den Plätzen, um die Besonderheiten der Regionen des Bistums Regensburg besser kennenzulernen. Auf insgesamt acht Bühnen stellten sich die Regionen der Diözese mit ihrem unterhaltsamen, kulturellen und musikalischen Programm vor. Auf den Plätzen konnten sich die Besucher mit Schmankerln stärken und gleichzeitig regionale Produkte kennenlernen. Neben vielen anderen Regionen war auch der Bereich zwischen Regensburg und Straubing vertreten, zum Beispiel mit dem Stand der Wörther Pfarrgemeinde. Das mehrstündige Bühnenprogramm Gäuboden/Vorwald wurde von zahlreichen Gruppen mitgestaltet, wie dem Fanfarenzug und dem Agnes Bernauer-Festspielverein, dem Lexengangerl Trio aus Brennberg und dem Faschingskomitee Köfering. Ein gemeinsames Abendgebet auf allen Bühnen beschloss gegen 22 Uhr den eindrucksvollen Abend. Die Besucher aus Wörth und Umgebung erlebten am Eröffnungstag fröhliche, mit Katholikentag-Schals geschmückte Menschen, jung und alt, aus allen Teilen Deutschlands und der Welt.

Höhepunkt für die Wörther war der Besuch von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Speisen- und Getränkestand am Kassiansplatz. Im Gespräch mit PGR-Sprecher Wolfgang Baur erklärte sich der Bischof gerne bereit, baldmöglichst Wörth zu besuchen. Er bedankte sich bei den zahlreichen Mitarbeitern für das Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung des Abends der Begegnung.

82 Gäste weilen in Wörth

Die in Wörth verweilenden 82 Katholikentags-Besucher, die bei ihren Gastfamilien gut aufgenommen wurden, stammen unter anderem aus dem Bistum Fulda/Hessen, aus Bottrop/Nordrhein Westfalen und weiten Teilen Deutschlands. Die größte Gruppe ist mit acht Personen vertreten, Anni Gerhold nimmt bereits seit 1976 an Katholikentagen teil. Sie ist auch Ansprechpartnerin und koordiniert die Interessen innerhalb der Gruppe.

Die Gemeindereferentin der Pfarrei Wörth/Wiesent, Maria Handwerker, ist fest eingebunden in das Gremium in Regensburg und wird im Einsatz für Bibliolog- und Biographiearbeit sein. In fünf verschiedenen Zentren – Jugendzentrum, Frauenzentrum, Zentrum Kirche vor Ort, Biblisch geistliches Zentrum und Zentrum für Ehe/Familie/Generationen – ist sie bei insgesamt sechs Veranstaltungen vertreten. Ihre Themen sind im Bibliolog: „Elija kann nicht mehr“, der große Prophet des Volkes gerät in die Schaffens- und Glaubenskrise. Das kennen Menschen heute auch. Doch der Prophet gibt nicht auf und schöpft auf wunderbare Weise wieder Kraft und neuen Lebensmut. Schließlich fordert er Gott heraus, sich zu zeigen. Weitere Themen sind „Einer geht seinen Weg - der junge Jesus im Tempel“, eine Mitmachgeschichte für junge Leute auf der Suche nach dem eigenen Weg, „Der Sturm auf dem See - Jesus mein Supermann“- eine Herausforderung zur Auseinandersetzung mit den Stürmen des Lebens im Vertrauen auf Gott, den Herrn über die Gewalten, „Unsere gemeinsame Hoffnung - Kirche vor Ort in Zeichen des Umbruchs“.

Maria Handwerker sehr aktiv

Zum Arbeitsbereich von Maria Handwerker gehört auch die Biographiearbeit: „Die Überschrift meines Lebens“. Die Menschen leben in der Regel auf etwas zu, planen und organisieren und wünschen in die Zukunft hinein. Dabei verlieren sie aus dem Blick, was ihnen schon gelungen ist, welche Probleme sie schon gelöst haben, wer sie sind und welche Kompetenzen und Talente sie haben. Sie vergessen ihre Geschichte. Im Besinnen darauf entdecken sie sich selbst und erschließen eine Energiequelle zur Lebensgestaltung.

Als Anwältin des Publikums ist Maria Handwerker dabei beim Podiumsgespräch „Den Eros entgiften“. Professor Dr. Martin Lindner, Graz, hat als Moraltheologe ein Buch mit diesem Titel beschrieben. Es zeigt auf, dass die Bibel selbst niemals sexualfeindlich gewesen sei und wirbt von daher für einen entspannteren und positiven Zugang zu diesem Thema. Wer die Kirchenmeile besuchen will, findet auch einen Informations- und Begegnungsstand für den Beruf Gemeindereferentin. Auch hier ist Maria Handwerker bei der Planung federführend und immer wieder mal vor Ort.


Brückensymbol der Pfarrei vorgestellt

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Gemeindereferentin Maria Handwerker mit dem Brückensymbol der Pfarrei Wörth. (Foto: Seppenhauser)

Wörth. Zum 99. Katholikentag in Regensburg stellen sich alle 665 Pfarreien der Diözese mit einem Brückensymbol, der Leonardo-Brücke nachempfunden, mit einem kreativ bemalten Fahnentuch vor. Für Wörth hat dieses Bild Pfarrgemeinderat Richard Schönberger entworfen und gemalt. Zu besichtigen ist das Fahnentuch an der Kirchenmeile am Grever Steg in Stadtamhof. Die Kirchenmeile stellt die Vielfalt des kirchlichen Lebens und des Katholizismus in Deutschland dar. Gemeinsam mit ihren ökumenischen Partnerorganisationen präsentieren sich mehr als 250 Organisatoren, kirchliche Verbände und Vereine, Hilfswerke, Bistümer, Ordensgemeinschaften und Laienräte. Sie tauschen sich aus und geben den Besuchern Einblick in ihre Arbeit.


70 Pilger bei Fußwallfahrt nach Pilgramsberg

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Wörth. Bereits zum 172. Mal starteten am Sonntag bei herrlichem Wetter gegen 4 Uhr etwa 70 Pilger aus Wörth und Umgebung zur Gottesmutter nach Pilgramsberg, mit mancherlei Anliegen im Gepäck. Betend und singend waren die 28 Kilometer schnell bewältigt. Um 9 Uhr zelebrierte Pfarrer Anton Dinsenbacher einen festlichen Gottesdienst. Ludwig Fuchs und Harald Weber sicherten den Pilgerzug mit ihren Privatfahrzeugen. Michael Stadler übernahm das Amt des Lautsprecherträgers. (Foto: Privat)

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