Sie sind aus der Kirche ausgetreten und wollen Ihre Entscheidung rückgängig machen?
Anders als beim Kirchenaustritt wird der Kircheneintritt über das zuständige Pfarramt vorgenommen.

Jeder, der wieder in die Kirche aufgenommen werden möchte, wird offene Türen finden.
Während die Austrittserklärung lediglich vor dem Standesamt abgegeben wird, ist zur Wiederaufnahme in die Kirche das persönliche Gespräch mit dem Seelsorger nötig. Er wird mit Ihnen gemeinsam den Antrag auf Wiederaufnahme formulieren. Kontaktaufnahme am besten über das Pfarrbüro.

In Deutschland ist der Austritt aus der katholischen Kirche ein Verwaltungsakt. Die Austrittwilligen geben vor dem Standesamt eine Erklärung ab, dass sie ihrer Religionsgemeinschaft nicht mehr angehören wollen. Diese wird an das zuständige Pfarramt weitergeleitet.
Diese persönliche Entscheidung wird von der Kirche ohne Urteil über die inneren Beweggründe respektiert. Die Pfarrgemeinde vor Ort wird sich kritisch hinterfragen, inwieweit sie selber Anlass für den Kirchenaustritt gegeben hat. Vielleicht lagen auch Beweggründe vor, die nicht unbedingt eine Absage an den christlichen Glauben bedeutet haben. Freilich hat christlicher Glaube seine Wurzeln in der Kirche.

Die Wiederaufnahme soll ein bewusster Neuanfang in der Glaubensgemeinschaft sein. Mit dem Glaubensbekenntnis drücken Sie Ihren Willen aus, wieder zur Gemeinschaft der katholischen Kirche zu gehören.
Der Priester nimmt Sie im Namen der Kirche wieder auf.
(Die weiteren Verwaltungsschritte erledigt die Pfarrei, in der Sie aufgenommen werden).