Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 02. Januar 2013

Pfarrer Baier: Christus braucht jeden Menschen

Der Wörther Geistliche hielt an Silvester in der Kirche eine beeindruckende Predigt

Mit festlichen Gottesdiensten beendeten die Christen der Pfarrgemeinde Wörth voller Dank das alte Jahr und begannen mit der Bitte um Segen für das neue Jahr. Die Jungbläser unter Leitung von Andreas Kulzer und der Kirchenchor Wörth mit Andreas Winkler wirkten auf imposante Weise musikalisch an der Liturgie mit.

Pfarrer Johann Baier nahm die Jahreswende zum Anlass, Rückblick und Vorschau zu halten. Es sei eine merkwürdige Zeit „zwischen den Jahren“. Das eine sei am Vergehen, das andere komme unaufhaltsam auf uns zu. Anfang des Jahres sei das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der Mittelmeerinsel Gilio leckgeschlagen. Der Kapitän habe das sinkende Schiff verlassen. Mehr als 4 000 Menschen seien in Lebensgefahr gewesen, 32 gestorben. Das Ende einer Traumreise. Syrien sei zum Schlachtfeld geworden. Die UNO habe erfolglos zu vermitteln versucht. Ein Ausweg sei nicht in Sicht. Auch der arabische Frühling sei ins Stocken geraten. Man müsse erst sehen, wie es in Ägypten weitergehe.

In Deutschland habe eine Terrorzelle jahrelang gemordet. Zehn Menschen seien ihr zum Opfer gefallen und die Angehörigen der Opfer seien verdächtigt worden. Das Versagen der Behörden sei atemberaubend. Im Nachhinein schäme sich Deutschland, auf dem rechten Auge blind gewesen zu sein.

Pastor Joachim Gauck sei mit überwältigender Mehrheit zum Bundespräsidenten gewählt worden. „Er will mit all seinen Kräften und seinem Herzen Ja sagen zur Verantwortung, die ihm übertragen wurde. Ein Präsident zum Anfassen, leutselig und unverkrampft. Vielversprechend“, so Pfarrer Baier.

Ein olympisches Jahr

Das Jahr 2012 sei auch ein olympisches Jahr gewesen. London habe sich mit atemberaubenden Spielen in die olympische Vorzeigereihe gejubelt.

Die Beschneidung von Buben sei ein Teil ihrer Religion und ihrer Identität. Das gelte für Moslems und für Juden. In der hitzigen Debatte, ob die Beschneidung Körperverletzung sei, habe die Regierung Brücken geschlagen. Im Bundestag sei ein Gesetz verabschiedet worden, das die Religionsfreiheit schütze und bei Beschneidungen medizinische Standards vorschreibe.

„Neugier lässt uns Menschen ins Unbekannte vorstoßen“, nahm der Geistliche Bezug auf die jüngste Marsmission. Neugier heiße passender Weise auch das Gefährt, das den roten Planeten erkunden soll. Neugier lasse uns Menschen träumen von Leben, irgendwo draußen im All.

Keine leichten Zeiten

Rückblickend meinte der Stadtpfarrer, es seien keine leichte Zeiten, trotz unseres Wohlstandes. Vieles sei ungewiss. „Die Europäische Union durchlebte 2012 die schlimmste Krise ihrer Geschichte. Das ökonomische Ungleichgewicht in der Union hat auch die politische Balance zwischen den Staaten zerstört.“ 2012 werde als Scharnierjahr der Krise in die Geschichte eingehen, als ein Jahr, in dem die Politik die Gestaltungshoheit über das Existenzproblem Euro zurückerobert habe. Der Preis sei allerdings beträchtlich. Die Risiken der Steuerzahler stiegen. „Die Spitzenpolitiker der EU haben eine elegante Lösung gefunden, wie sie sich mit der Zeit der Schuldenberge auf wunderbare Weise entledigen können – mit einer gewollten und gesteuerten Inflation“, analysierte Baier. Außerdem würden, statt zu sparen, von den Politikern längst neue Begehrlichkeiten geweckt. Die großen Politiker aller Parteien hätten die Spendierhosen angezogen. Schließlich stünden Wahlen vor der Tür.

Mit Bezug auf die am 21. Oktober 2012 heiliggesprochene Anna Schäffer aus Mindelstetten meinte der Geistliche, Gott suche sich oft die kleinen, bescheidenen Leute aus, um die selbstverliebten, von der eigenen Bedeutung so schrecklich überzeugten Großkopferten zu beschämen. Der Blick auf das Leben der neuen Heiligen zeige, dass Leid und Krankheit im Vertrauen auf Christus angenommen werden könnten. „An ihr wird deutlich, dass Christus jeden Menschen braucht, niemand ist ihm zu klein, zu schwach, zu krank, als dass er nicht Mitarbeiter am Reich Gottes ist“, meinte Pfarrer Baier.

„Ein guter Hirte“

Mit der Berufung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation sei der Vatikan bayerischer geworden. Überraschend schnell sei für die Diözese Regensburg mit Professor Dr. Rudolf Vorderholzer ein neuer Bischof ernannt worden. Ihm eile ein guter Ruf voraus. „Dass er mit Gottes Hilfe, mit der Kraft seines Geistes und seiner Ausstrahlung der Kirche von Regensburg den Weg weist, als guter und weiser Hirte, ist unser tiefster Wunsch. Gott segne ihn und seine Amtszeit“, so der Stadtpfarrer.

Das 2. Vatikanische Konzil habe vor 50 Jahren die Fenster zur Welt weit aufgemacht. Zu diesem Jubiläum werde am 14. Februar 2013 eine Ausstellung im Pfarrheim eröffnet und auch der Kapiteltag des Dekanates Donaustauf finde am 24. Juli zu diesem Thema statt. Die Erneuerung der Kirche durch das Konzil sei für einen besseren Dienst an der Welt geschehen. „Es hat die Laien nicht mehr als Objekte der Seelsorge, sondern als Subjekte gesehen. Hier ist die Legitimierung für ihre Mitarbeit zu suchen“, so der Geistliche, der allen Mitarbeitern der Pfarrgemeinde herzlich für ihr Engagement und ihr Gebet dankte.

2013 ein Jahr des Glaubens

Zum 50. Jahrtag der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils habe der Papst für 2013 ein „Jahr des Glaubens“ ausgerufen. Glaube sei das tiefe Wissen darum, dass unser Leben in einen Plan Gottes mit der Welt eingebunden ist – einen sinnvollen und liebevollen Plan – und dass dieser Plan nicht immer unserer sei. Doch Gott trage uns.

Keiner wisse, was sich wirklich hinter den Fassaden unserer Häuser abspiele. Nicht nur das Glück sei hier zu Hause, in manche Häuser sei vergangenes Jahr das Unglück eingezogen, eine schwere Krankheit, der Tod eines lieben Menschen, die Ehe zerbrochen, ein unversöhnter Streit, erinnerte Pfarrer Baier. Unser Leben gehe derweil weiter. Noch wolle das Alte unsere Herzen quälen und uns böser Tage schwere Last drücken. Aber im Vertrauen, dass unser Leben von guten Mächten wunderbar geborgen sei, könne man die Zeit zwischen den Jahren und darüber hinaus aushalten, „denn Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag“, gab der Stadtpfarrer den zahlreichen Mitfeiernden mit auf den Weg ins neue Jahr.

Glückseliges neues Jahr

Im Lobgesang des „Te Deum“ stimmten die Gläubigen im vollen Gotteshaus zusammen mit den Jungbläsern, der aufbrausenden Orgel und dem Kirchenchor und unter dem Geläute aller Glocken das Lied „Großer Gott wir loben dich“ an. Am Ende des Gottesdienstes sangen alle von Herzen mit der altbayerischen Weise „So wünschen wir ein glückseliges neues Jahr“ im Wechsel mit dem Kirchenchor unter Leitung von Andreas Winkler das neue Jahr an. Schweres Glockengeläut verabschiedete das alte Jahr und trug die guten Segenswünsche für das neue Jahr weit hinaus über die Felder und Fluren, hin zu Land und Leuten. Nach dem Gottesdienst bliesen die Jungbläser auf dem Kirchenvorplatz noch das neue Jahr an, die Kirchenbesucher pflegten gute Unterhaltung und dankten mit kräftigem Applaus.

Die Geistlichen Johann Baier und Lorenz Schnitt zelebrierten den Abschlussgottesdienst zum Ende des Jahres 2012. – Die Jungbläser unter Leitung von Georg Kulzer spielten am Kirchenvorplatz das neue Jahr an. (Fotos: Seppenhauser)

Bericht aus der Donau-Post vom 27. Dezember 2012:

„Gott selbst kommt zu uns und wir zu ihm“

Pfarrgemeinde feierte herrliches Weihnachtsfest – Christmette war der Höhepunkt

(mas) Zwar fehlte der Schnee und die Temperaturen erinnerten eher an das Frühjahr, aber dennoch durften die Mitglieder der Pfarrgemeinde Wörth ein herrliches Weihnachtsfest feiern. Die Pfarrkirche zeigte sich von ihrer besten Seite, sie war herrlich geschmückt. Die Krippe am Seitenaltar zog viele Besucher an. Die Gottesdienste wurden feierlich gestaltet. Die musikalische Umrahmung sorgte für eine besonders festliche und angenehme Atmosphäre. In seiner Weihnachtspredigt sprach Pfarrer Johann Baier den Gläubigen Mut und Zuversicht zu, dass Gott zu den Menschen komme, er jederzeit zuhören und den Gebeten Gehör schenken werde.

Am Heiligen Abend um 16 Uhr strömten so viele Besucher in die Christkindlandacht, dass viele keinen Sitzplatz mehr fanden. Pfarrer Johann Baier wünschte allen eine gesegnete Weihnacht, zudem bedankte er sich bei allen Gottesdiensten bei den vielen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern, die ihren Teil zum Gelingen der Festgottesdienste beigetragen haben.

Sehr gut angekommen war das Krippenspiel, das Gemeindereferentin Maria Handwerker mit Kindern und Jugendlichen einstudiert hatte.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kindersingkreis unter der Leitung von Gerhard und Martin Seidl. Um 18 Uhr fand dann ein Gottesdienst der evangelischen Christen in der Pfarrkirche statt. Bereits um 21 Uhr wurde in der Filialkirche in Kiefenholz die Christmette begangen.

Den Höhepunkt des Weihnachtsfestes in Wörth bildete dann natürlich die Christmette, die um 22 Uhr begann. In seiner Weihnachtspredigt sprach Pfarrer Johann Baier über Unsicherheiten, mit denen Menschen zu kämpfen haben. „Ich denke daran, dass Nachbarn unversöhnlich sind, dass die junge Generation so anders ist, dass die Alten die Jungen nicht verstehen.“ Auch sprach er von kranken Menschen, über den Tod eines lieben Menschen oder an den Weggang eines Freundes.

Zudem erinnerte der Seelsorger an Menschen, die in Krisen- und Kriegsgebieten leben müssen oder an Leute, die meilenweit weg sind von ihren selbst gesteckten Zielen. „Vielleicht fragen auch Sie: Wo habe ich noch Platz in dieser veränderten Welt? Wo hat die Seele noch Heimat?“

Gott als kleines Kind

Dann schwenkte Pfarrer Baier über zu dem kleinen Licht, das in dem Stall von Bethlehem leuchtete. Er erklärte, dass Gott selbst zur Welt gekommen sei, nicht herrlich, nicht machtvoll, sondern verhalten. Und zwar als Kind, das ganz und gar auf Zustimmung und Zuneigung angewiesen war. „Der große Gott als kleines Kind. Bleiben Sie nicht draußen stehen in Widerspruch und Kälte. Treten Sie ein in den Stall. Sie werden erwartet. Das Kind kennt uns!“ Weiter: „Möglicherweise ist der Stall von Bethlehem heute nichts anderes als unsere Kirche hier.“ Eventuell einfach ein Wohn- oder ein Krankenzimmer. „Gott selbst kommt zu uns und wir zu ihm. Und er hat versprochen, zuzuhören, den Gebeten Gehör zu schenken!“ Im Anschluss an die Christmette wartete der Pfarrgemeinderat mit Punsch am Kirchplatz auf und lud ein, zu verweilen.

Weitere Gottesdienste

Auch am Dienstag, dem Hochfest der Geburt des Herrn, waren die beiden Gottesdienste um 10 und um 18 Uhr sehr gut besucht. Vormittags sorgten der Organist Ludwig Eiglmeier und die vier Geschwister Luzi, Lena, Josef und Florian Eicher mit ihren Blasinstrumenten für eine würdige musikalische Umrahmung. Abends sorgten dann Bläser und der Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Winkler nochmals für einen musikalischen Höhepunkt.

 

Der Kindersingkreis unter der Leitung von Gerhard Seidl (links) umrahmte die Christkindlandacht musikalisch. – Auch die vier Geschwister Luzi, Lena, Florian und Josef Eicher (von links) gehörten zu den Musikern, die für den weihnachtlichen Flair der Gottesdienste sorgten. (Fotos: Schmautz)

In der Christkindlandacht am Heiligen Abend führten Kinder unter der Regie von Gemeindereferentin Maria Handwerker ein Krippenspiel auf.

Bericht aus der Donau-Post vom 24. Dezember 2012:

Ein gelungener Start mit positiven Erfahrungen

Gemeindereferentin Maria Handwerker fühlt sich nach vier Monaten auf- und angenommen

(jr) „Sie ist wirklich stark eingespannt, sie ist uns eine große Hilfe.“ Pfarrer Johann Baier ist offensichtlich sehr zufrieden mit der Mitarbeiterin, die ihn bei der Erfüllung der Aufgaben entlastet. Seine Anerkennung versichert, dass sie wichtig ist und gebraucht wird, dass sie ihren Beruf engagiert und interessiert ausübt. Das Lob verdient sich Maria Handwerker, die seit knapp vier Monaten in Wörth und Wiesent als Gemeindereferentin arbeitet. Sie fühlt sich wohl und richtig gut aufgenommen, sie spricht von einem „gelungenen Start“ mit vielen positiven Erfahrungen und von „rührigen Gemeinden“, die sie herzlich und wohlwollend aufgenommen hätten. Nach über 100 Tagen im Amt hat sie jedenfalls den Eindruck gefestigt, dass sie im neuen Wirkungskreis angekommen ist, dass sie Anschluss und Zugang zu den Menschen gefunden hat.

Ihre Aufmerksamkeit gilt allen voran den Kindern und Jugendlichen. Oft hat sie sich in den letzten Tagen mit den Mädchen und Buben getroffen, die am heutigen Montag die Christkindlandacht um 16 Uhr in der Pfarrkirche mit dem Krippenspiel bereichern werden. Wiederholt wurde konzentriert geprobt und geübt, damit der Vortrag auch gelingt.

„Es ist schwierig...“

Die Beschäftigung mit den Erstkommunionkindern macht ihr sichtbare Freunde, auch deshalb, weil sie mitmachen, weil sie sich in den Dienst einer Gemeinschaft stellen, weil sie aufgeschlossen und hilfsbereit sind. Dabei ist der 50-jährigen Gemeindereferentin nur zu bewusst, dass junge Menschen so leicht nicht mehr zu gewinnen sind. „Es ist schwierig, weil es eigentlich schon immer schwierig war“, meint die gebürtige Straubingerin, die gleichwohl einräumt, dass die Glaubens- und die Kirchenbindung spätestens nach der Firmung deutlich an Gewicht und Bedeutung verlieren. „Das sind eben die Zeichen der Zeit in einer Gesellschaft, die sehr vielseitig ist und viele Möglichkeiten bietet. Sie suchen in dieser Phase ihren eigenen Weg, stellen Standpunkte infrage und wollen ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten. Man sollte ihnen in dieser Situation nichts aufzwingen, sie brauchen vielmehr Ansprechpartner und Bezugspersonen, die Verständnis haben und Orientierungshilfe geben“, erklärt Maria Handwerker, die dennoch zuversichtlich bleibt: „Vor allem die Jugendlichen, die einmal einen engen Bezug zu diesem Bereich hatten, verabschieden sich bestimmt nicht endgültig von der Glaubenstradition.“

Den Grundstein dafür bemüht sie sich beim Religionsunterricht in der Grund- und Mittelschule zu legen. Sieben Stunden pro Woche verbringt sie bei den Schülern, die auf dem Weg zur Erstkommunion und zur Firmung am 15. Juli in Wörth sind. Einer guten Vorbereitung räumt sie einen hohen Stellenwert ein, ebenso der einvernehmlichen Partnerschaft mit allen Gremien und Verbänden der Pfarrgemeinde.

Ausbauen und vertiefen möchte die Gemeindereferentin in den kommenden Monaten den Kontakt zum Kindergarten und zur jungen KLJB, zu KAB, Kolping und Frauenbund und nicht zuletzt zu Jugendpfleger Peter Weigl – immer mit dem Ziel, noch mehr Jugendliche zu erreichen und in die pfarrliche Gemeinschaft einzubinden. Eine konstruktive Partnerschaft verbindet sie bereits mit den Ministranten, die ihr allen Respekt entgegenbringen, weil sie sogar in der Schule für ihre Gruppe werben.

Beispielgebende Toleranz

Ein weiterer Ansatzpunkt sind auch die Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und im Rosenhof auf ihr Verfahren warten. „Die Pfarrei möchte gerne den Asylbewerbern Beistand leisten“, bestätigt Maria Handwerker, die der Bevölkerung in Wörth schon jetzt die Besonnenheit und Toleranz gegenüber den Flüchtlingen hoch anrechnet. Für sie sind diese Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben geradezu beispielgebend.

Noch vieles „im Werden“

Vieles, so räumt Maria Handwerker aber ein, sei noch „im Wachsen und Werden.“ Und nichts, so betont sie ausdrücklich, würde ohne Abstimmung mit den beiden Seelsorgern Johann Baier und Franz Matok geschehen, denen sie schon sehr zu Dank verpflichtet sei. „Sie waren gewissermaßen die Geburtshelfer im neuen Amt“, stellt die Gemeindereferentin fest, die während der letzten zwölf Jahre im Referat „Pastoraler Dienst und Bildung“ des Bischöflichen Ordinariats als Ausbildungsleiterin tätig war. Sie würden ihr aber auch den nötigen Gestaltungsspielraum für ihre Pläne geben. Ein längeres Engagement in Wörth und Wiesent kann sich Maria Handwerker jedenfalls vorstellen, die nach den ersten Monaten „viele gute Erfahrungen“ gesammelt habe: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Positive Erfahrungen nach den ersten vier Monaten: Gemeindereferentin Maria Handwerker (links im Bild bei der Probe mit den Mädchen und Buben, die am Heiligen Abend das Krippenspiel vortragen werden) fühlt sich von den Pfarrgemeinden Wörth und Wiesent gut aufgenommen. Foto: Raith

 

Bericht aus der Donau-Post vom 07. Dezember 2012

Besinnliche Adventsfeier der Senioren fand im Pfarrheim statt

(hs) Am Mittwoch fanden sich die Senioren der Pfarrei und die Heimbewohner von Pro Seniore im Pfarrheim ein, um sich gemeinsam auf eine besinnliche Adventszeit einzustimmen. Für die musikalische Begleitung sorgten Monika Ketterl (Zitter) und Hannelore Sauer (Flöte) und der gemischte Seniorenchor mit dem Eröffnungslied „Jetzt fangen wir zum Singen an“ und „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Pfarrer Lorenz Schnitt trug eine kleine Geschichte vor. Mit Versen und Gedichten rund um den Advent, vorgetragen von Philomena Lanzinger und Margitta Klepatzki sowie mit gemeinsamen Liedern erfreuten sich die vielen Senioren bei Plätzchen, Weihnachtsstollen und Punsch auf die besinnliche Adventszeit. Sodann drehte sich alles um den „Weihnachtskaufrausch, s’Platzerlbacha – Kripperl baun“ und vieles mehr. Mit dem gemeinsamen Lied „Lasst uns froh und munter sein“ endete der Nachmittag. – Die Bilder zeigen: Den gemischten Seniorenchor mit Liedern rund um die Adventsfeier. – Die musikalische Gestaltung mit Monika Ketterl (Zitter) und Hannelore Sauer.

Neun Mädchen und Buben vergrößern Ministrantenkreis

(mas) Am Christkönigsfest am Sonntag wurde ein ganz besonderer 10-Uhr-Gottesdienst gefeiert. Zum einen wurden neun Ministranten in den Dienst am Altar aufgenommen. Zum anderen fand die Taufe von Juliane Alina Schambeck statt, die am 29. Oktober das Licht der Welt erblickte. Die Eltern Janin und Christoph Schambeck wohnen in Kiefenholz, auch ihr älterer Sohn Constantin war mit dabei. Zusammen mit der Taufpatin Alina Schambeck begingen sie das ganz besondere Familienfest mit der gesamten Pfarrgemeinde. Nach der Taufe wurden dann die neuen Ministranten in den Altarraum gebeten. Der Priester segnete die Ministrantenplaketten, welche die neuen Ministranten in Empfang nehmen durften. Ferner bekamen sie nach dem Gottesdienst auch ihren Ministranten-Ausweis ausgehändigt. Pfarrer Baier bedankte sich auch bei den Eltern und Familien, die ihrem Nachwuchs den Dienst am Altar ermöglichen. Seit September trafen sich die Neu-Ministranten wöchentlich, um sich auf den verantwortungsvollen Dienst vorzubereiten. Acht Messdiener werden ab sofort in Wörth ministrieren, einer wird in Kiefenholz eingesetzt werden. Als Gruppenleiter fungieren Michael Stadler, Barbara Keil und Sebastian Raith. Die Oberministranten sind aktuell Juliane Stadler und Felix Gritschmeier. – Unser Bild zeigt die neuen Ministranten und die Verantwortlichen: Oben von links: Elisabeth Keil, Barbara Keil, Sebastian Raith, Felix Gritschmeier, Michael Stadler, Philipp Seppenhauser, Florian Stadler; Mitte von links: Gemeindereferentin Maria Handwerker, Juliane Stadler, Jakob Hebauer, Franziska Schweiger, Sophia Kunz, Michael Koller, Pfarrer Johann Baier. Vorne, von links: Sarah Raab, Wolfgang Heitzer, Leni Hebauer, Andreas Schmid, Leoni Kerscher und Anna-Lena Feldmann. (Foto: Schmautz)

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