Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Große Pfarrvisitation findet am 11. Oktober statt

Pfarrgemeinderat befasste sich mit Terminen – Vortragsreihe „Seelische Gesundheit im Alter“

Wörth. (hs) In der jüngsten Sitzung des Pfarrgemeinderates im Pfarrheim standen aktuelle Themen und kommende Termine auf der Tagesordnung. Regionaldekan Monsignore Alois Möstl kommt am Dienstag, 28. Oktober, zur großen Pfarrvisitation.

Julia Rösch gab mit einer kleinen Geschichte „Kraft für jeden Tag“ den geistlichen Impuls. Beim Bericht der Kirchenverwaltung gab Pfarrer Johann Baier bekannt, dass bis zum Jahresende das Pfarrbüro und auch das Büro der Gemeindereferentin ins renovierte Pfarrhaus einziehen werden. Die Innenarbeiten und technischen Anschlüsse müssen im Augenblick noch vorgenommen werden. Die Finanzierung bewegt sich im vorgegebenen Rahmen.

In der nächsten Sitzung am 25. November wird sich der Pfarrgemeinderat mit dem Thema „Asylbewerber und Problematik“ beschäftigen. Am Samstag 27. September, findet der Abend für Ehrenamtliche im Pfarrheim statt. Eingeladen werden hier ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die durch ihr Engagement am Aufbau der Pfarrgemeinde Wörth mitwirken und die Gemeinde lebendig halten. Der Abend beginnt um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus mit einem Gottesdienst. Im Anschluss daran findet im Pfarrheim ein Empfang mit Ehrungen und ein kleiner Imbiss statt. Musikalisch wird den Abend der Kirchenchor mit Klavier-Beiträgen von Chorregentin Daniela Schneider gestalten.

Am Samstag, 11. Oktober, findet das Treffen der Ehejubilare statt. Eine große Pfarrvisitation durch den Regionaldekan Monsignore Alois Möstl ist am Dienstag, 28. Oktober, beginnend mit den hauptamtlichen Mitarbeitern, Pfarrer Johann Baier und Gemeindereferentin Maria Handwerker. Im Anschluss daran findet die Besichtigung der Kirchengebäude in Wörth und Kiefenholz statt.

Um 17.30 Uhr ist Gedankenaustausch mit Kirchenpfleger und Pfarrgemeinderatssprecher aus Wörth und Kiefenholz. Um 18 Uhr beginnt in der Pfarrkirche St. Petrus ein Gottesdienst mit Monsignore Alois Möstl in Konzelebration mit Pfarrer Johann Baier und Pfarrer i. R. Lorenz Schnitt. Der feierliche Gottesdienst wird umrahmt mit dem Kircheneinzug mit Bannern der kirchlichen Verbände. Anschließend findet im Pfarrheim ein Gedankenaustausch mit den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, den Vorsitzenden der kirchlichen Verbände, sowie den Leitern der Pfarrgremien der Gruppen statt. Am Dienstag, 11. November, beginnt um 17 Uhr der Martinszug.

Die Gemeindereferentin informierte zum Abschluss über eine Schulung ehrenamtlicher Helferinnen im Rahmen des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes. Die Zielgruppe erfasst Frauen und Männer, die sich um Demenzkranke und deren Angehörige kümmern möchten. Schulungsort ist das Pfarrheim in Wörth. Die Termine sind am 28. Oktober beziehungsweise am 12., 20. und 26. November, jeweils von 9.30 bis 17 Uhr. Interessenten können sich melden beim Sekretariat der KEB Regensburg-Land, Diözesanzentrum Obermünster, Obermünsterplatz 7 Regensburg. Eine weitere Vortragsreihe mit dem Thema „Seelische Gesundheit im Alter“ findet im Pfarrheim in Wörth statt. Beginn jeweils donnerstags um 15 Uhr. Die Themen sind: 2. Oktober, „Wenn Ängste das Leben bestimmen“, 9. Oktober, „Suchtprobleme sind lösbar – auch im Alter“, 16. Oktober, „Wenn die Traurigkeit nicht weg- geht – Depressionen im Alter“, 23. Oktober, „Das Gedächtnis lässt nach – habe ich Alzheimer ? Was ist Demenz ?“ und 30. Oktober, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei.


60 Millionen Menschen zurzeit auf der Flucht

Pfarrer Johann Baier: Kirche besonders gefordert – Aus der KAB-Jahreshauptversammlung

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Pfarrer Johann Baier, Kreszenz Lohmeier-Bauer, Erna Glück vom KAB-Kreisverband, die neuen KAB-Mitglieder und Vorsitzende Hildegard Schindler, von links. (Foto: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Am Freitag fand im Pfarrheim die Jahreshauptversammlung der KAB Wörth statt. Vorangegangen war ein Gottesdienst mit Pfarrer Johann Baier und Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt in der Pfarrkirche St. Petrus.

Nach der Bekanntgabe der Tagesordnung begrüßte Vorsitzende Hildegard Schindler die anwesenden KAB-Mitglieder. Ein besonderer Gruß galt Präses Pfarrer Johann Baier und Frau Erna Glück vom KAB-Kreisverband.

Anschließend gedachte man der verstorbenen Mitglieder Maria Hubmacher, Franziska Deml und Ludwig Stadlbauer. In einem Wortbeitrag betonte Pfarrer Johann Baier, in einem Jahresfest schaue man zurück, was im vergangenen Jahr so alles passiert sei. In der Politik sei die Welt aus den Fugen geraten. Man könne es überall lesen und sehen. Entsprechende Nachrichten betreffen unter anderem den Nahen Osten, Syrien und Irak sowie Afrika. Viele Flüchtlinge, Familien mit Kindern hätten Angst um ihr Leben und suchten Zuflucht in Europa. Für Flüchtlinge aus Afrika sei oft schon das Mittelmeer Endstation. Dies sei eine große Tragödie für diese Menschen dort, die das rettende Ufer in Italien nicht erreichten. Das Mittelmeer sei ein unüberwindbares Hindernis und scheine ein Massengrab zu werden. Die Christenverfolgung im Nahen Osten mit grausamen Folgen zwinge diese verzweifelten Menschen zur Flucht. 60 Millionen seien derzeit auf der Flucht. Asylsuchenden Flüchtlingen die Gastfreundschaft anbieten, hier sei besonders die Kirche, aber auch die KAB gefordert, in Wort und Gebet das Gerechte zu tun.

„Wie kann man diesen Menschen helfen ?“ fragte der Priester. Hier seien die Kontakte besonders mit Christen aus dem Irak sehr gut gewesen. Sie waren in der Stadt bei Sprachkursen, bei Festen und in den örtlichen Vereinen mit eingebunden. Viel sei davon nicht geblieben. Heute leben im engsten Raum im Gasthof Rosenhof 131 Personen, davon 31 Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Ländern. Eine Kontaktaufnahme mit diesen Asylbewerbern scheitere oft schon an der Sprache. Dennoch, auch Jesus sei ein Flüchtlingskind gewesen, dies wahr zu nehmen und nicht wegzuschauen sei eine große Aufgabe in unserer Gesellschaft, auch für die KAB. Pfarrer Baier dankte allen aktiven Mitgliedern und der rührigen Vorstandschaft, die immer neue Impulse in der Stadt geben, für die gute Zusammenarbeit auch mit der KLJB. Neu aufgenommen in die KAB Gemeinschaft wurden Christiane Pedolzky, Silvia und Josef Schmidbauer, Janin Schambeck.

Mitglieder sehr aktiv

Vorsitzende Hildegard Schindler, die auch mit Ilse Gerstlberger im Asyl-Arbeitskreis tätig ist, dankte in ihrem Bericht der Vorstandschaft und den Mitgliedern für den unglaublich guten Einsatz bei den Veranstaltungen.

Schriftführerin Kreszenz Lohmeier-Bauer berichtete von den vielen Aktivitäten der KAB in Wörth im abgelaufenen Jahr. Schwerpunkte der Arbeit waren folgende Themen: das Grundeinkommen, Familienarbeit, Rente Heute und in Zukunft. Diese Anliegen waren auch wichtige Themen beim 99. Katholikentag in Regensburg und kamen dabei deutlich zur Aussprache. Wichtig sei es auch im gesellschaftlichen Leben in der Stadt einen großen Anteil zu haben. Große Ziele der KAB seien, die gute Zusammenarbeit mit der KLJB fortzusetzen, gute Arbeit im sozialen und auch im gesellschaftlichen Teil zu leisten sowie das Miteinander der Generationen zu stärken. Die Spielzeug- und Kleiderbörse werde weiterhin stattfinden.

Erika Fink trug den ausführlichen und detaillierten Kassenbericht vor und ihr wurden von den beiden Kassenprüfern eine klare und gute Kassenführung bescheinigt. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Silyia Schmidbauer berichtete in Kurzform über den Kinderbetreuungsdienst an den Freitagen in der Zeit von 8 bis 12 Uhr, der gut angenommen wird.

Wichtiges Aufgabenfeld

Erna Glück vom KAB-Kreisverband Regensburg sieht in ihrem Gastbeitrag das „Alter als Chance für ein sinnerfülltes Leben“. Der Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft und in der KAB nimmt zu. Ihre Erfahrungen mit einzubringen, Anregungen zu geben sieht die Rentnerin aus Zeitlarn als eine große Chance, die ältere Generation aktiv in der Gesellschaft mit einzubinden. Hier liege ein wichtiges Aufgabenfeld vor und ist eine große Chance organisierter, verbandlicher Seniorenarbeit. Dem Leitbild „Mitwirken statt zuschauen, einbeziehen statt ausschließen“ komme immer mehr Bedeutung zu. Mit dem KAB-Lied ging die Jahreshauptversammlung zu Ende.


Beifall und aufrichtiger Dank für Pater Jerome zum Abschied

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Wörth. (jr) Bei den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag gehörten ihm der anerkennende Beifall und aufrichtige Dank der Pfarrgemeinde. Zuspruch und Wertschätzung hat sich Pater Jerome Mariadhasan auch redlich verdient, der in den vergangenen vier Wochen als Urlaubsvertreter von Pfarrer Johann Baier das Wort Gottes verkündet und die Menschen begleitet hatte. Der 37-jährige Geistliche aus Indien nahm mit dem guten Gefühl und der Überzeugung Abschied, dass ihm Wörth und die Bewohner näher und vertrauter geworden sind, dass er Freunde für das Leben gefunden hat und immer willkommen ist. „Er hat mit seinem Humor, seiner kräftigen Stimme und seinem guten Deutsch die Herzen der Bevölkerung erreicht“, bestätigte PGR-Sprecher Karl Baur, der sich mit einer finanziellen Spende für die engagierte Seelsorge, für Aufgeschlossenheit und Wohlwollen bedankte. Pater Jerome wird die nächsten Monate wieder in Münster verbringen, wo er sein Soziologiestudium mit der Doktorarbeit abschließen möchte. Für diese große Aufgabe galten dem sympathischen Geistlichen die besten Wünsche von Karl Baur (links im Bild) und des Kirchenverwaltungsvorsitzenden Ekkehard Hollschwandner (rechts).

Ziemlich sicher ist schon jetzt das Wiedersehen im August 2015. Pater Jerome wird bei seinem nächsten Aufenthalt mit den Vertretern der Pfarrei einen indischen Abend organisieren, bei dem er seine Heimat, den Alltag im Kloster, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen, die sozialen Strukturen sowie die Lebensumstände in seinem Land mit der tiefen Kluft zwischen steinreichen und mittellosen Menschen vorstellen wird. Vielleicht, so seine Hoffnung, gelingt auch in Wörth der Aufbau einer partnerschaftlichen Verbindung. Pfatter könnte in der Hinsicht Beispiel und Vorbild sein. Foto: Raith


Pater Jerome Mariadhasan übernimmt Vertretung

Bereits im Vorjahr im Seelsorgedienst in Wörth tätig – Pfarrer Johann Baier im August im Urlaub

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Pater Jerome Mariadhasan lebt seit drei Jahren in Deutschland und freut sich sehr, wieder die Vertretung von Pfarrer Baier übernehmen zu können.

Wörth. Er ist kein Unbekannter in der Pfarrgemeinde Wörth, Pater Jerome Mariadhasan. Bereits im Vorjahr hatte der indische Geistliche die Urlaubsvertretung von Pfarrer Johann Baier übernommen. Auch heuer wird er im August den Stadtpfarrer im Urlaub vertreten und bis zum 1. September den Seelsorgedienst übernehmen.

„In diesem Jahr finde ich mich leichter zurecht, voriges Jahr war mir noch alles unbekannt und ich hatte vor Taufen und Beerdigungen noch Herzklopfen“, sagt der sympathische Priester, der am 7. September 1976 in Kanyakumari/Südindien geboren wurde und noch drei Brüder und eine Schwester hat. Sein Vater und seine Brüder sind Fischer. „Im Juli war noch Schonzeit für die Fische, aber ab 1. August darf dort wieder gefischt werden und meine Familie kann wieder ihrem Beruf nachgehen und sich ihren Lebensunterhalt verdienen“, erzählt er. Am 24. Dezember 2004 wurde sein Elternhaus von der Tsunami-Flutwelle zerstört. 68 Menschen verloren in seinem Heimatort damals das Leben. „Es war eine schwierige Zeit für unsere Familie.“

Kanyakumari ist eine Provinz in Tamil Nadu. Seit Franz Xaver hier ab 1541 missioniert hat, sind die Menschen dort Christen, 60 Prozent der Bevölkerung. In seinem Heimatort leben ausschließlich Katholiken. Mit 15 Jahren trat Pater Jerome in die Pallottiner-Ordensgemeinschaft ein, absolvierte das Studium der Philosophie und Theologie, wurde 2005 zum Priester geweiht und studierte anschließend Sozialpädagogik in Madurai. Drei Jahre wirkte er als Pfarrer in einer Pfarrei in Mumbai. Seit drei Jahren lebt er nun in Deutschland und arbeitet an der Universität Münster an seiner Doktorarbeit in Soziologie über die in Deutschland lebenden Tamilen, die er auch seelsorglich betreut. Nach Abschluss seiner Studien will er nach Indien zurückkehren und in seiner Heimat ein Zentrum für arme Frauen und Kinder gründen. „In Münster, wo ich studiere, hatten wir die letzten Tage 36 Grad Hitze, bis heftige Unwetter die Stadt unter Wasser setzten“, erzählt Pater Jerome, der hohe Temperaturen gewohnt ist. „In meiner Heimat haben wir im Winter 32 Grad, im Sommer kann es bis zu 55 Grad heiß werden.“

Zum zweiten Mal übernimmt Pater Jerome Mariadhasan nun die Urlaubsvertretung von Pfarrer Baier und hat sich schon das ganze Jahr darauf gefreut. „Mit Pfarrer Baier habe ich ständig Kontakt per Telefon oder E-Mail und auch andere, mir schon aus dem Vorjahr bekannte Wörther habe ich zwischendurch immer wieder mal angerufen.“

Bis zum 1. September wird Pater Jerome Mariadhasan Pfarrer Baier vertreten. Er ist über die Pfarramtsnummer 0 94 82 / 17 07 oder 01 76 /84 88 36 05 telefonisch erreichbar und persönlich im Pfarramt, Sandmüllerwiese 11, anzutreffen. „Ich freue mich auf die Zeit in Wörth und grüße Sie alle recht herzlich“, sagt der 38-jährige Priester, der gern auch persönliche Einladungen annimmt und heuer unbedingt auch das Straubinger Gäubodenvolksfest besuchen will.


Schifffahrt war ein Erlebnis für die Senioren

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Wörth. (hs) Am Mittwoch unternahmen die Senioren der Pfarrei mit der „Kristall-Prinzessin“, die kleinere Schwester der „Kristallkönigin“, bei besten Wetterverhältnissen eine herrliche Erlebnisrundfahrt von Regensburg zur Walhalla nach Donaustauf und zurück in den Heimathafen. Im Kreis der 50 Teilnehmer (unser Bild) befand sich auch eine Abordnung der Heimbewohner von „Pro Seniore“. Ein traumhaftes Ambiente an Bord erwartete die Gruppe beim knapp zweistündigen Aufenthalt an Bord. Bei Speis und Trank und bester Unterhaltung war diese Schifffahrt auf der Donau ein wunderschöner Nachmittag, den die Senioren sichtlich genossen. Bereits am kommenden Dienstag steht ab 12 Uhr das Sommerfest bei „Pro Seniore“ auf dem Veranstaltungsprogramm, wobei man gemeinsam mit den Heimbewohnern einen schönen Sommertag mit Musik und einer Grillparty verbinden wird. Dazu fährt der Shuttle-Bus an den bekannten Haltestellen in Wörth und Oberachdorf zum Schloss.

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